Neues Projekt stärkt Forschung zur Therapie des Eierstockkrebs
PARP-Inhibitoren - also Medikamente, die Enzyme in Krebszellen blockieren und damit zu deren Absterben führen - haben die Therapie des Ovarialkarzinoms in den vergangenen Jahren bereits deutlich vorangebracht. Dennoch entwickeln viele Patientinnen im Verlauf eine Resistenz gegenüber diesen Medikamenten – ein zentrales klinisches Problem, das die Wirksamkeit der Behandlung einschränkt.
Genau hier setzt das nun geförderte Projekt an. Unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Bronger, Leitender Oberarzt und Leiter der Arbeitsgruppe Gynäkologische Tumorimmunologie, und Dr. Vanessa Burger, Postdoktorandin derselben Arbeitsgruppe, wird untersucht, wie sich die PARP-Inhibitor-Therapie durch die gezielte Inhibition weiterer PARP-Enzyme optimieren lässt.
Das übergeordnete Ziel ist es, die Mechanismen der Resistenzbildung gegenüber PARP-Inhibitoren wie Olaparib besser zu verstehen und neue therapeutische Strategien zu entwickeln, um diese Resistenzen zu überwinden. Langfristig soll dies zu einer nachhaltig wirksameren und personalisierten Therapie für Patientinnen mit Ovarialkarzinom beitragen.
Mit der DFG-Förderung erhält dieses zukunftsweisende Projekt die notwendige Unterstützung, um innovative Ansätze aus der Grundlagenforschung in Richtung klinischer Anwendung weiterzuentwickeln – ein wichtiger Schritt hin zu einer noch besseren Versorgung betroffener Patientinnen.