Familiäre (erbliche) Krebserkrankungen

Sprechstunde für familiären Brust- und Eierstockkrebs

Direktion
Prof. Dr. Marion Kiechle 


Leitung
Dr. med. Sabine Grill


Wer wir sind

Die gynäkologische Tumorgenetik der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München ist ein zertifiziertes Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs. Wir bieten die nötige umfassende Betreuung von der Risikofeststellung, interdisziplinären Beratung und Gendiagnostik bis zur intensivierten Früherkennung und Nachsorge an. 
Wir sind Teil des Deutschen Konsortium für familiären Brust- und Eierstockkrebs(link is external) (GC-HBOC) sowie des Comprehensive Cancer Centers München (CCCM)(link is external).
Unser Labor ist nach DIN EN ISO 15189:2014 akkreditiert.

Informationen zum Versorgungskonzept der Zentren für Familiären Brust- und Eierstockkrebs(FBREK):


So erreichen Sie uns
Telefon:  089 4140-6751 oder 7406 (Mo-Fr 09:00 - 12:30)
E-mail:     turi@mri.tum.de(link sends e-mail)(link sends e-mail)

Hier finden Sie uns
Tumorrisikosprechstunde
Ismaninger Str. 19, 1. OG
81675 München






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Was ist familiärer Brust- und Eierstockkrebs?
In einigen Familien ist das Risiko für Brustkrebs und/oder Eierstockkrebs erhöht. Das ist der Fall, wenn eine genetische Veränderung mitverantwortlich für die Krebsentstehung ist. Diese genetischen Veränderungen werden als Mutationen bezeichnet und können vererbt werden. Falls bei ihnen ein solch erhöhtes Risiko vorliegt, können wir Ihnen und Ihrer Familie umfangreiche Maßnahmen der Krebsfrüherkennung und intensive, individuelle Beratungen anbieten.

Ist das Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs in Ihrer Familie erhöht?
Wichtige Hinweise für ein genetisch bedingt erhöhtes Risiko sind häufige Fälle von Brustkrebs und/oder Eierstockkrebs in der Familie, Krebserkrankungen in jüngerem Alter und sogenannte Zweittumore. Hier können Sie prüfen, ob eines oder mehrere Kriterien davon auf Sie und Ihre Familie zutreffen. Bei der Berücksichtigung der Familienmitglieder ist es wichtig, dass die Erkrankten jeweils miteinander blutsverwandt sind. Dies bedeutet, es werden entweder die Mitglieder der mütterlichen oder der väterlichen Familienlinie betrachtet. Bei Fragen zu den Einschlusskriterien stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sofern bei Ihnen eine metastasierte, HER2 negative Brustkrebserkrankung vorliegt oder erstmals eine Eierstockkrebserkrankung festgestellt wurde, ist eine Testung für die weitere Therapieplanung, unabhängig von diesen Einschlusskriterien, empfohlen. 

Falls bei Ihnen der Verdacht auf ein erhöhtes familiäres Risiko besteht, bieten wir Ihnen eine umfassende interdisziplinäre individuelle Betreuung. Zu unserem Team gehören unter anderem Experten aus Gynäkologie, Humangenetik, Radiologie und Psychoonkologie.
Im Rahmen einer Erhebung Ihres Familienstammbaums sowie Ihrer persönlichen Erkrankungsgeschichte bestimmen wir, ob Ihr Risiko für familiären Brust- und Eierstockkrebs tatsächlich erhöht ist. Basierend darauf beraten wir Sie hinsichtlich der Durchführung einer molekulargenetischen Testung, den damit verbundenen Chancen und Risiken sowie möglichen nachfolgenden Schritten.